Einrichtungen  -  Beauftragte  -  Beauftragter für behinderte Studierende
Banner Photo

Suche Uni-Osnabrueck.DE
Suche WWW
Barrierefreie Version
English version Deutsche Sprachvariante         
 
Informationen für ...
Informationen über ...



© 2014 Universität Osnabrück
Impressum
Kontakt



Universität Osnabrück - Familiengerechte Hochschule
Beauftragter für behinderte Studierende
Aktuelles · Ansprechpartner und Adressen

Beauftragter für behinderte und chronische kranke Studierende der Universität Osnabrück

Prof. Dr. Martin Jung        
Neuer Graben 29 (Schloss)
49069 Osnabrück
Raum 11/113
Tel +49 541 969 4216
Fax +49 541 969 4772
E-Mail: Martin.Jung@uni-osnabrueck.de
Homepage: http://www.ev-theologie.uni-osnabrueck.de/Main/Jung


Prof. Dr. Martin Jung
Prof. Dr. Martin Jung wurde im Juni 2006 vom Präsidenten der Universität Osnabrück zum Beauftragten für behinderte und chronisch kranke Studierende ernannt. Prof. Jung ist evangelischer Theologe und lehrt am Institut für Evangelische Theologie das Fach Kirchengeschichte. Er steht allen behinderten und chronisch kranken Studierenden zur Beratung zur Verfügung. Insbesondere ist er für die Vermittlung in Problem- und Konfliktfällen zuständig.

Erste Ansprechpartner für neue Studierende
Die spezifischen Probleme, die sich beim Studium im jeweiligen Fach ergeben könnten, erörtern neu sich immatrikulierende behinderte oder chronisch kranke Studierende am besten mit den Fachstudienberatern der jeweiligen Fächer. Sie sind über die Homepages der jeweiligen Fächer zu finden. Bei Problemen im Umfeld einzelner Lehrveranstaltungen, z.B. Zugänglichkeit von Veranstaltungsräumen, sind die jeweiligen Dozierenden zuständig, es können aber auch die Fachstudienberater oder der Behindertenbeauftragte mit der Bitte um Vermittlung eingeschaltet werden. Bei vorauszusehenden Problemen ist eine frühzeitige Kontaktaufnahme empfehlenswert, damit rechtzeitig Lösungen wie die Verlegung von Lehrveranstaltungen in andere Räume gefunden werden können.

Unterstützungsangebot für behinderte Studierende, die ihr Studium neu aufnehmen
Studierende der Universität im Status von wissenschaftlichen Hilfskräften beraten, betreuen und begleiten auf Wunsch Studienanfänger und -anfängerinnen mit schweren körperlichen Behinderungen in den ersten Wochen ihres Studiums.
Der Aufwand, sich in der Anfangszeit an einer Universität zurechtzufinden und die notwendigen bürokratischen Angelegenheiten zu erledigen, ist für behinderte Studierende sehr groß. Die Wege sind häufig weit und umständlich. Jedes Gebäude ist anders strukturiert. Parkplätze und öffentliche Verkehrsmittel müssen erkundet und erprobt werden.
Der Behindertenbeauftragte macht das Angebot einer unbürokratischen Hilfestellung. Als betreuende Studierende kommen im Idealfall Studierende desselben Faches oder Fachbereichs infrage, in dem der Behinderte studiert. Sollte das nicht möglich sein, stehen Studierende des Fachbereichs Erziehungs- und Kulturwissenschaften für diese Aufgabe bereit, insbesondere Studierende der Pädagogik und der Theologie. Konkret kann es so aussehen, dass einem schwerbehinderten Studierenden für einen oder zwei Monate eine Hilfskraft mit 20 Monatsstunden zugeordnet wird oder zwei Hilfskräfte mit jeweils 10 Monatsstunden, je nach Situation. Wer dieses Angebot annehmen möchte, möge sich schriftlich, telefonisch oder per E-Mail mit dem Behindertenbeauftragten in Verbindung setzen.

Weitere Beratungsangebote
Zur Beratung behinderter und chronisch kranker Studierender stehen mit ihren jeweiligen Kompetenzen ferner die Zentrale Studienberatung zur Verfügung, sowie die Sozialreferenten/innen des ASTA und die Mitarbeitenden der Psychosozialen Beratungsstelle, ferner die Arbeitsagentur Osnabrück, die Evangelische Studierendengemeinde und die Katholische Hochschulgemeinde. Links sowie weitere Informationen und Kontakthinweise sind auch unter der Rubrik „Ansprechpartner und Adressen“ zu finden. Selbstverständlich erfolgen alle Beratungen streng vertraulich!

Informationen für behinderte und chronisch kranke Studierende
Über Prof. Jung sind regelmäßig aktuelle, für behinderte und chronisch kranke Studierende interessante und weiterhelfende Informationen erhältlich. Die vier Mal im Jahr erscheinende Zeitschrift „Handicap“ kann von behinderten und chronisch kranken Studierenden kostenlos im Informationszentrum StudiOS, Neuer Graben 27 am Infopoint abgeholt werden. Unter der Rubrik „Aktuelles“ sind weitere laufend aktualisierte Informationen zu finden.

Informationsplattform für behinderte und chronisch kranke Studierende
Behinderte und chronisch kranke Studierende können sich, allerdings erst nach erfolgter Immatrikulation, in die „Informationsplattform für behinderte und chronisch kranke Studierende“ eintragen, die als virtuelle Lehrveranstaltung gestaltet ist. Dort werden laufend Informationen bereitgestellt, und die Plattform dient dem Behindertenbeauftragten als E-Mail-Verteiler, über den regelmäßig relevante Informationen an diejenigen weitergeleitet werden, die sich eingetragen haben. Die Informationsplattform ist, da technisch momentan nicht anders lösbar, in Stud.IP unter den Lehrveranstaltungen, Dozent „Jung“, Stichwort „Informationsplattform“ zu finden. Man kann die dort bereitgestellten Informationen nur einsehen oder sich fest in die Plattform eintragen.

Sprechstunde des Beauftragten
Sprechstunden bietet Prof. Jung nach Vereinbarung an. Termine können per Telefon oder per E-Mail ausgemacht werden. Die regelmäßigen offiziellen Sprechstundentermine Prof. Jungs werden auf seiner Homepage bekannt gegeben.

Nachteilsausgleich?
Behinderte und chronisch kranke Studierende haben ein Recht auf Nachteilsausgleich, das heißt, die durch die Behinderung oder Krankheit verursachten Nachteile bei Bewerbungen und Prüfungen müssen ausgeglichen werden. Entsprechende Anträge können im Zusammenhang mit Bewerbungen und im Zusammenhang mit der Anmeldung zu Prüfungen gestellt werden. Bei Prüfungen ist zum Beispiel denkbar, dass einem Sehbehinderten statt einer schriftlichen, eine mündliche Prüfung erlaubt wird. Zuständig für solche Ausnahmeregelungen sind die jeweiligen Dozierenden und die jeweiligen Prüfungsausschüsse. Im Konfliktfall können die Fachstudienberater, die Studiendekane und der Behindertenbeauftragte einbezogen werden.

Befreiung von Studienbeiträgen?
Die Erhebung von Studienbeiträgen ist in Niedersachsen durch das Hochschulgesetz des Landes geregelt. Dies gilt auch für die Befreiungsgründe. Grundsätzlich müssen auch behinderte und chronisch kranke Studierende Studienbeiträge bezahlen, selbst wenn sie offiziell als schwerbehindert eingestuft sind. Sie können aber beim Studierendensekretariat eine Befreiung beantragen, wenn ihnen ein Amtsarzt bescheinigt, dass als Folge der Behinderung oder der Krankheit das Studium nicht in der Regelstudienzeit absolviert werden kann. Der Amtsarzt muss immer am Hauptwohnsitz aufgesucht werden, und für das Gutachten wird eine örtlich unterschiedlich hohe Gebühr erhoben. Amtsärzte gibt es in den örtlichen Gesundheitsämtern (Osnabrück: Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück).